Sonntag, 3. November 2013

Fazit

Wir können wieder auf 9 Tage tollen Irland-Urlaub zurückblicken ...
Die Koffer sind inzwischen ausgepackt und die Wäsche wieder gewaschen und gebügelt im Schrank. Zeit sich um den nächsten Irland Urlaub zu kümmern … in den Oster- oder / und Herbstferien 2014 dürfte es spätestens soweit sein. … oder doch zwischendurch mal nur drei Tage Dublin City ;-)

Freitag, 1. November 2013

01.11.2013

Freitag 01.11.2013
8° / leicht bewölkt und kein Regen, später sonnig / IE: 350km

Heute war unser Abreisetag … wie schnell doch hier immer die Zeit vergeht. Wie schafft man es nur, ständig hier bleiben zu können ... diesen Gedankengang werde ich wohl doch noch mal aufgreifen ;-)
Um 6 Uhr riss uns der Wecker aus den letzten irischen Träumen, denn wir mussten noch die Koffer packen, bevor um 9:30 die Vermieterin zur Cottage-Übergabe kam. Erst jetzt haben wir die Miete für das Cottage und für die verbrauchten Energie-Einheiten bezahlt. Insgesamt waren es glatte 500€ für neun Tage in dem Cottage (400€ Miete / 70€ Heizung / 30€ Endreinigung). Uns wurde als „Wiederkommer und Haus-in-Schuss-Halter“ nur die Hälfte der Endreinigung berechnet und der Strom (ca. 10€) gar nicht. Vielen Dank noch mal Frau Bachem.
Um 10:00 fuhren wir dann mit dem wieder voll gepackten Auto Richtung Dublin Flughafen. Vier Stunden Fahrt und ca. 350km lagen wieder vor uns. In Killorglin wurde noch einmal das Auto für 46€ getankt und los ging die problemlose Fahrt zum Flughafen bei schönstem Irland-Wetter – Sonne pur.
Die Rückgabe des Fahrzeugs bei SIXT war innerhalb von 10 Minuten erledigt, es gab ja auch keine Probleme und der Shuttle brachten uns dann zum Terminal 1. In den neuen Urlaubstagen sind wir insgesamt 1925km mit dem Mietwagen gefahren …


Im Terminal angekommen, hatten wir noch gute drei Stunden Zeit bis zum Abflug und der Check-In Schalter war noch geschlossen. Also haben wir uns in aller Ruhe beim „Goldenen M“ niedergelassen und gespeist. Der spätere Check-In verlief problemlos und wir sind zum Gate gegangen. Als unsere Boarding Zeit (17:15) erreicht war mussten wir hören, dass unser Flieger 20 Minuten Verspätung hatte. OK, es gibt schlimmeres ;-)


Wir starteten diesmal Richtung Westen und nicht Richtung England, was uns nach einem 180 Grad Turn einen fantastischen Blick über das abendlich beleuchtete Dublin bot. Leider war der Gebrauch der elektronischen Geräte in dieser Zeit verboten ... der Gedanke war zwar da, aber meine Frau hätte mich geschlagen ;-) Der Flug war wieder sehr entspannt und ruhig, die Landung genauso sanft wie auf dem Hinflug, trotz starkem Regen und Wind in Köln/Bonn. Es macht doch schon etwas aus wo die Crew lernt, denn GermanWings ist eine 100% Tochter der Lufthansa und die Piloten werden bei Lufthansa geschult. Unsere Koffer hatten wir auch schnell zurück und auf dem Weg zum Parkhaus, lief uns noch eine abendliche Bockwurst über den Weg – lecker.
Als wir das Wetter mitbekamen, wollten wir eigentlich wieder zurück – nur 8° und Regen. Da war es in Irland schöner …
Nach einer Stunde Heimfahrt im Regenchaos kamen wir wieder zu Hause an, wo uns unsere beiden Hunde mächtig gefreut haben uns wieder zusehen. Die beiden waren völlig aus dem Häuschen … Nach einem kurzen Abendgetränk und einem langen Tag fielen wir um 23:50 erschöpft ins Bett. Gute Nacht – und bis bald Irland.

Donnerstag, 31. Oktober 2013

31.10.2013

Donnerstag 31.10.2013
12° / bewölkt aber trocken / 105km

Halloween .... ;-) Heute ist der Spooky Tag des Jahres und hier in Irland soll es ja richtig groß gefeiert werden ... dazu später mehr.


Unser Tag begann zunächst mal wieder bei einer kleinen Shopping-Tour, denn das eine oder andere Souvenir muss noch mit. Killarney ist wie geschaffen dafür und so führte uns der Weg dort hin.


Nach gut drei Stunden Shopping, fuhren wir durch den Killarney National Park, weiter nach Kenmare. Dort fand heute eine "Halloween-Parade" statt. Den Hinweis darauf hin haben wir schon in den letzten Tagen auf einem Plakat gesehen.


In Kenmare angekommen, haben wir an der mobilen Frittenbude eine "German Bratwurst with Fries" und einen Chickenburger gegessen. Viele Geschäfte und Pubs haben sehr schön geschmückt und sich auf das Event vorbereitet. Das kleine Städtchen wurde immer voller mit großen und kleinen verkleideten Untoten, Gespenstern, Hexen, usw. Alles reihte sich an den Straßenrändern auf und die Garda (Polizei) errichtete Absperrungen. Um 18:00 begann die Parade ... eine kleine Musikkapelle, gefolgt von jeder Menge spooky verkleideten Personen und einem netten Gimmick am Ende der Parade (Krankenwagen mit Kettensägen-Untotem und Gespenst auf einer Harley) ging durch die Straßen des kleinen Städtchens. Sehr nett präsentiert und anzusehen - Fazit: muss man gesehen haben :-)


Gegen 20:00 sind wir durch den arg dunklen Killarney National Park zurückgefahren und ließen bei Kaminfeuer den Tag ausklingen.
Morgen ist leider unser Abreisetag ...

Mittwoch, 30. Oktober 2013

30.10.2013

Mittwoch 30.10.2013
13° / bis Mittags Regenschauer, später sonnig und leicht bewölkt / 164km

Der Tagesplan für heute hieß "Ring of Kerry" auf der Iveragh Penninsula. Der Ring soll gegen den Uhrzeigersinn befahren werden, um mit den Bussen in gleicher Richtung zu fahren ... hmm, macht im Sommer Sinn wohl aber nicht mehr im tiefsten Herbst :-) Egal, wir fuhren trotzdem gegen den Uhrzeigersinn.
Der erste Stopp war am Strand von Kells, doch uns gefiel der Strand mal gar nicht. Also weiter über Cahersiveen nach Portmagee um von dort die Brücke nach Valentia Island zu nutzen.


Auf Valentia Island fuhren wir zunächst nach Knights Town ...


und von dort aus den Weg weiter zu der Leuchtturmstation „Lighthouse at Cromwell Point“. Da es aber scheinbar kein öffentlich zugänglicher Leuchtturm war, denn der grimmig aussehende Wärter zeigte dieses, fuhren wir weiter.


Das nächste Ziel war „Geokaun Mointain“, ein Berg mit Aussichtspunkten. Von diesen SightSeeing Points aus kann man über die gesamte Region mit den tollen Buchten blicken.


Auch ein Blick auf die „Skellig Rocks“ – Little Skellig and Great Skelling - ist möglich und einfach nur toll anzusehen.


Nach einer ganzen Zeit des „Aufsaugens der Ansicht“ fuhren wir die „Skelligs Route“, eine Küstenstraße, weiter über Ballinskellig - immer mit Blick auf die Skelligs. Am Ballinskellig Strand machten wir erneut Halt um eine Strandburg zu bauen. Diesmal wurde es wieder ein Strandmonster ;-) - wie jedes Mal an diesem Strand.


Unser Ziel war es eigentlich den "Ring of Kerry" südlich weiter bis Kenmare zu fahren, allerdings war die Zeit doch schon wieder gut fortgeschritten und so entscheiden wir uns den Rückweg anzutreten. Über Cahersiveen ging es nun zurück zum Cottage.
Diesmal war es dann eben nur der nördliche "Ring of Kerry" den wir unter den Rädern hatten. Wir kommen aber wieder ....

Dienstag, 29. Oktober 2013

29.10.2013

Dienstag 29.10.2013
10° / Bewölkt und gelegentliche Schauer / 65km

Heute sind wir quasi nur bis vor die Haustür gefahren ...


In der Nähe vom Cottage befindet sich das Gap of Dunloe, eine Schlucht mit einer engen Straße welche auf den Berggipfel führt. Bisher war es uns in Urlauben nicht gegönnt, dieses Gap zu durchwandern - entweder es regnete extrem oder es war etwas anderes :-)


Heute haben wir dem Wetterbericht geglaubt und sind los um das Gap zu "bezwingen". Wir haben die Rechnung allerdings ohne die Tochter gemacht - nach 5km mussten wir wieder zurück, denn man konnte nicht mehr :-( Bis dahin war es eine wunderbare Wanderung an der schmalen Straße entlang. Hier fahren kaum Autos, dafür ständig die Jaunting Cars (Pferdekutschen mit Touristen die das Geld verschleudern), an einem vorbei. Wenn wir noch 4-5km weitergewandert wären, wären wir oben am Gipfel gewesen und hätten die vermeintlich tolle Aussicht genießen können ... ok, der Rückweg muss ja auch geschafft werden ;-) und dann wären es ca. 20km hin und zurück gewesen ... na ja, vielleicht bei einem nächsten Urlaub mal. Das Ziel ist jedenfalls noch immer das ganze Gap irgendwann zu durchwandern.


Das Hufeisen hat meine Frau mitten auf der Straße gefunden, wahrscheinlich von einem Jaunting-Car Pferd soeben verloren. Klar, dass wir es mit nach Hause genommen haben ... soll ja Glück bringen und das kann man immer brauchen :-)


Spätnachmittags sind wir dann noch zu einer kleinen Shopping-Tour durch Killarney aufgebrochen und haben ein paar Dinge günstig erstanden.


Nach dem Abendessen wurde der Kamin angeheizt und Guinness und Wein genossen.